Wirtschaft im Kantabrien-Lexikon

Die Einheimischen in Kantabrien leben überwiegend von der Viehhaltung und auch vom Fischfang. Allerdings hat in den letzten Jahren auch der Tourismus deutlich zugenommen, sodass auch er eine sehr wichtige Einnahmequelle der Einheimischen darstellt.

Eine maßgebliche Bedeutung hat auch der traditionelle Bergbau. Abgebaut wurde hier besonders Zink-, Blei- und Eisenerz sowie Steinkohle. Des Weiteren befinden sich am Rande der Stadt Torrelavega große Chemiefirmen der Unternehmen Solvay, Snaice und Firestone. Auch in der Bucht von Santander findet man viele Fabriken der herstellenden Industrie.

Die Arbeitslosenquote liegt bei rund 8,5 Prozent, wodurch das Leben in Kantabrien sehr angenehm ist. Besonders Aussteiger haben dieses Stückchen Land für sic entdeckt. Die Infrastruktur von Kantabrien lässt keine Wünschen offen, denn durch die Autobahn A8 wird Kantabrien mit dem Baskenland und Frankreich sowie Asturien im Westen bebunden. Die Ausbauten dauern immer noch an, sodass Kantabrien demnächst mit Franreich und Portugal verbunden sein wird.

Über Reinose nach Burgos in Kastilien-Leon führt eine Nationalstraße. Weitere Autobahnen befinden sich in der Planung und teilweise auch im Bau, wie eine Autobahn, die durch die Torrelavega über ein Hochtal nach Palencia führen soll. Aber auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kann man die Gegend wunderbar durchqueren.

Von Kantabrien aus verläuft eine staatliche Bahnlinie bis nach Madrid und mit der Schmalspurbahn kann man durch die Region Bilbao bis nach Asturien und Galicien gelangen. Die Fernstrecken sind allesamt nur eingleisig gebaut und werden sehr häufig auch von Güterzügen benutzt. Daher gibt es nur sehr einige Zugverbindungen die täglich vernetzt sind und die grundsätzlich eine sehr lange Fahrzeit haben. Nur im Großraum von Santander gibt es eine S-Bahn, die über eine sehr schnelle Abwicklung verfügt.



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