Klimawandel im Kantabrien-Lexikon
Der Klimawandel macht auch vor den schönsten Urlaubregionen nicht halt und so sind
Forscher auf der ganzen Welt bemüht, die Veränderungen des Klimas zu beobachten und
Prognosen zu erstellen. Besonders Spanien rückt immer mehr in den Fokus der Forscher, denn
in wenigen Jahrzehnten schon, könnte es den Sommerurlaubern in Spanien zu heiß werden,
denn aufgrund des Klimawandelns steigen hier die Temperaturen besonders hoch und auch
der Meeresspiegel steigt ständig an. In der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts wird in
Barcelona ein Hitze herrschen, wie es jetzt im südspanischen Sevilla der Fall ist. In Sevilla
würde es so heiß werden, wie heute in Kairo. Betroffen ist davon auch die Region Kantabrien,
auch wenn hier aufgrund der Nähe zum Meer und der atlantischen Winde das Klima in den
Sommermonaten heute noch erträglich, ja teilweise sogar kühl ist. Experten der Universität
von Kantabrien schätzen, dass der Meeresspiegel an der nordspanischen Atlantikküste bis
2050 um rund 35 Zentimeter steigen wird. So würden die Strände im Durchschnitt rund 15
Meter kleiner werden. Daher wird dringend davon abgeraten, in den Strandgebieten ein Haus
zu kaufen. Die Investition wäre denkbar schlecht, denn bereits unsere Kinder könnten nicht
mehr darin wohnen. Bisher reagiert die Reisebranche allerdings noch sehr gelassen auf diese
Nachrichten, denn der Mensch scheint anpassungsfähig und man wird schon eine Lösung
finden, wenn es erst einmal so weit ist. Schließlich handelt es sich um Prognosen mit einem
sehr langen Zeitraum. Allerdings ist jetzt schon sehr der Klimawandel zu beobachten, denn
die Zahl der extrem heißen Tage nimmt immer mehr zu und auch die Regenfälle nehmen
immer mehr ab. Ob man da wirklich so unbedenklich mit umgehen sollte ist sehr fraglich.



