Wandern im Kantabrien-Lexikon

Für die Region Kantabrien, im Norden von Spanien, gibt es nur ein Schlagwort: Vielfalt. Das Landschaftsbild ist wirklich sehr beeindruckend und zeigt sich in vielen verschiedenen Gesichtern. Verantwortlich dafür sind die Hochgebiete und die tief eingeschnittenen Täler sowie die eigenwillige Küstenlandschaft.

Wo wohl könnte man besser wandern gehen als hier, denn die Natur in Kantabrien ist sehr überwältigend und beeindruckend und das obwohl sie geologisch nur einen minimalen Teil von Spanien einnimmt. Die Landschaft in Kantabrien ist sehr rau und sanft zugleich. Sie ist in den letzten Jahrtausenden von den Menschen zwar besiedelt und beackert worden, konnte sich aber dennoch sehr viel von ihrer Ursprünglichkeit bewahren. Es gibt viele ausgedehnte Flächen, die von der Zivilisation völlig unberührt geblieben sind. Flüsse, Wiesen und Wälder, eingetaucht in Nebelschwaden und beeindruckenden Landschaftsformen machen diese Gegend zu einem Eldorado für den Wanderfreund.

Den Wanderern bieten sich daher in Kantabrien auch eine unendliche Auswahl von Strecken, die auf eine Erforschung warten. Hier wird jede noch so kleine Wanderung zu einem ganz persönlichen Naturerlebnis. Wandern kann man in Kantabrien überall, am besten aber auf den gekennzeichneten Wegen, denn so kann man sich wenigstens nicht verirren. Es gibt hier zum einen Fernwanderwege, die mit GR gekennzeichnet sind, und auch Nahwanderwege, die die Kennzeichnung PR tragen.

Die Fernwanderwege sind meist mit sechs oder mehr Tagesmärschen verbunden, während man die Nahwanderwege an einem Tag oder einem Wochenende hinter sich bringen kann. Die Fernwanderwege sind zusätzlich mit rot-weißen Marken und die Nahwanderwege mit gelb-weißen Marken gekennzeichnet, sodass man immer weiß, auf welchem Weg man sich gerade befindet.



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