Picos de Europa im Kantabrien-Lexikon

Die Picos de Europa sind ein Massiv aus Kalkstein, dass sich im Kantabrischen Gebirge in Nordspanien befindet. Es erstreckt sich über die autonomen Gemeinschaften Asturien, Kastilien-Leon und Kantabrien und ist ein Faltengebirge, dass über eine ausgeprägte Karstlandschaft aus der Zeit des Karbons verfügt. Entstanden ist es durch den Zusammenstoß der iberischen Halbinsel mit der afrikanischen Platte. In den Picos de Europa gibt es mehr als 200 Berge, die die Höhe von 2.000 Metern überschreiten. Der Torre de Cerredo ist mit seinen 2.648 Metern die höchste Erhebung in der Region. Der bekanntesten Gipfle ist des Naranjo de Bulnes, der 2.518 Meter hoch ist. Dieser Berg ist vor allem von bei den Wanderfreunden und Bergsteigern sehr beliebt. Auf einigen Wegen ist der Berg sehr schwer zu bezwingen und ist vor allem im Sommer sehr gut besucht. Charakteristisch ist für die Gegend die hohe Luftfeuchtigkeit und die vielen Niederschläge, was in der Nähe zum Meer begründet ist. Dieses ist nämlich nur 20 Kilometer entfernt. Die Picos de Europa bestehen aus drei Teilmassiven: den westliche Picos de Europa oder auch El Cornion genannt, den zentralen Picos de Europa, die auch Los Urrieles heißen sowie die östlichen Picos de Europa, oder auch Andara genannt. Direkt in den Picos de Europa liegt der Nationalpark Picos de Europa. Eingerichtet wurde er am 22. Juli 1918 als spanischer Nationalpark. Ursprünglich hieß er Parque Nacional de la Montana de Covadonga und erstreckt sich auf einer Flöche von 16.925 Hektar. Bis heute hat sich der Park sehr erweitert und macht inzwischen eine Fläche von 64.660 Hektar aus. Der Nationalpark Picos de Europa ist seit 2003 ein Biosphärenreservat, dass der UNSECO untersteht. Der Nationalpark gibt vielen bedrohten Tierarten, wie beispielsweise dem Auerhahn, dem europäischen Braunbären und dem Bartgeier ein Rückzugsgebiet.


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